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Techn. Neuigkeiten

2015-10-21
Ein kurzer Ausblich auf die verschiedenen RAID-Level und wie sich sich diese auf Ihre Datenspeicherung auswirken
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21/10/2015 - NAS haben sich über das letzte Jahrzehnt von einfachen Speicherlösungen sehr viel weiterentwickelt. Mittlerweile sind NAS auch in der Lage verschiedene Aufgaben zu erfüllen, zum Beispiel die des Multimedia Centers, Mini-Servers oder als ein sicherer, zentraler Speicher für Datensicherungen.

Einer der am häufigsten Begriffe bezüglich der Datensicherheit auf einem NAS ist das RAID (Redundant Array of Independent Disks). RAID kombiniert die Speicherkapazität von mehreren Festplatten, indem es logische Datenspeicher erstellt und hierbei Datenredundanz bietet. Zusätzlich bietet es die Technik des Disk Monitoring und Disk Stripping, inklusive der Einteilung des Speicherplatzes aller Laufwerke in Einheiten. Die sich hieraus ergebene Redundanz bedeutet, dass wenn ein Laufwerk ausfällt das Array funktionstäatig bleibt und dadurch die Datenintegrität erhält.

Daten sind in unterschiedlichen auf die Laufwerke verteilt, entsprechend des gewählten Levels aus Redundanz und Leistung. Als Anwender erhält man verschiedene RAID-Level zum Auswählen. Um Ihnen einen besseren Überblick zu geben, stellen wir die bekanntesten Level vor.

RAID 0

Im RAID 0 liegt der Hauptfokus auf dem Schreiben und Lesen. Es gibt hierbei keine Redundanz, somit erhält man einen kompletten Datenverlust sollte eine Festplatte ausfallen. Das Ziel dieses RAID-Levels ist die optimale Leistung.

RAID 1

RAID 1 arbeitet wie ein Spiegel, deswegen sprechen wir hierbei von einer Spiegelung. Das bedeutet bei diesem Level werden die exakt gleichen Daten auf zwei Laufwerke geschrieben und von dort gelesen. Ein klassisches RAID 1 musst also aus mindestens zwei Laufwerken bestehen. In diesem Fall ist die Sicherheit der Datenredundanz gewährleistet, falls ein Laufwerk ausfällt, existieren die Daten immernoch auf dem anderen Laufwerk. Bei diesem RAID kann die Maximalkapazität nicht über die Kapazität einer einzelnen Platte übersteigen, zum Beispiel bei der Benutzung von zwei Festplatten jeweils mit einem TB, so erhalten Sie als Gesamtkapazität auch nur ein TB.

RAID 5

RAID 5 kombiniert die Vorteile von RAID 0 und RAID 1, somit bietet diese Variante sowohl Geschwindigkeit als auch Datenredundanz. RAID 5 benötigt mindestens drei Festplatten, jedoch wird für die meisten Fälle fünf Festplatten empfohlen wegen der Leistung. Dieses Level schreibt Daten auf und liest Daten von mehreren Festplatten. Die Paritätsdaten werden auf alle Fesplatten verteilt und durch dessen Hilfe kann jedes Laufwerk ausfallen ohne damit das Gesamtarray zu beschädigen.

Bitte seien Sie sich bewusst, dass RAID 5 üblicherweise eine schlechtere Wahl für schreibintensive Systeme ist, wegen der Leistungseinschränkung im Zusammenhang beim Schreiben der Paritätsinformation.

RAID 10

RAID 10 kombiniert die Vorteile von RAID 1 und RAID0 und bietet somit Performance und Datensicherheit, jedoch kostet dies auch mehr. In RAID 1+0 werden die Daten werden blockweise verteilt und dann gespiegelt (Englisch: Stripping und Mirroring).

RAID 50

RAID 50 ist eine Konfiguration, die die verteilte Parität von RAID 5 mit der Aufteilung der Daten von RAID 0 kombiniert ohne hierbei die Datensicherheit zu reduzieren.

JBOD

JBOD steht für “just a bunch of disks”, also ein Haufen an Festplatten. Diese Option hat keinen Einfluss auf die Performance oder Redundanz des Systems. Der Anwender kann hierbei ganz einfach einen Haufen an beliebigen Festplatten zu einem einzelnen großen Laufwerk zusammen führen.

Thecus NAS erlauben auf verschiedenen Wegen ihre RAID-Volumen zu verbessern, darunter die Möglichkeit des Hinzufügens einer Verschlüsselung zu den RAID-Volumen und die RAID-Volumenreplikation (beide auf Englisch). Durch den RAID-Installationsprozess und die Selbt-RAID Erstellung auf ausgewählten NAS können Thecus Anwender schnell und einfach ein RAID Level ihrer Wahl aufsetzen.


Über Thecus®
Die Thecus Technology Corp. wurde 2004 gegründet und bietet marktführende Lösungen im Bereich Netzwerkspeicher (NAS) an. Thecus hat es sich zum Ziel gesetzt, die zentrale Sicherung und Verwaltung lokaler als auch Cloud-basierter digitaler Daten für alle, vom Heimanwender bis zum Großunternehmen, zu revolutionieren. Kontinuierliche Innovation und intelligentes Design sind dabei die Leitlinien um maximale Kundenfreundlichkeit der Produkte zu garantieren. Im Mai 2016 wurde Thecus von der Ennoconn Corp. übernommen und damit zu einem Teil der Foxconn IPC Technology Group. Dieser diversifizierte Verbund von Unternehmen entwickelt gemeinsam umfassende Internet of Things (IoT) Lösungen. Mit diesem starken Portfolio im Rücken arbeitet Thecus daran, die Netzwerkspeicherindustrie von Grund auf umzugestalten.

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